Auswärtiges Amt

VOM: 22.01.2018

Reisewarnung des Auswärtigen Amts
Vor Reisen nach Afghanistan wird gewarnt.
Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte einschließlich Entführungen bewusst sein. Auch bei von professionellen Reiseveranstaltern organisierte Einzel- oder Gruppenreisen besteht unverminderte Gefahr, Opfer einer Gewalttat oder einer Entführung zu werden. Für zwingend notwendige Reisen nach Afghanistan gilt: Der Aufenthalt in weiten Teilen des Landes bleibt gefährlich. Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet. Bereits bei der Planung des Aufenthaltes sollten die Sicherheitslage und die daraus resultierenden Bewegungseinschränkungen beachtet werden. Zudem sollte der Aufenthalt auf der Basis eines tragfähigen professionellen Sicherheitskonzepts durchgeführt werden.
Sicherheitslage
Wegen immer wieder und in vielen Landesteilen aufflammender Kämpfe zwischen afghanischen Sicherheitskräften und vor allem den Taliban, aber auch dem regionalen Ableger des sogenannten Islamischen Staats, ist die Sicherheitslage in großen Teilen des Landes unübersichtlich und nicht vorhersehbar. Reisende können daher jederzeit und ohne selbst beteiligt zu sein in lebensbedrohende Situationen geraten. Außerdem kann es landesweit zu Attentaten, Überfällen, Entführungen und anderen Gewaltverbrechen kommen.
Entführungen
Immer wieder kommt es in Afghanistan zu Entführungen ausländischer Staatsangehöriger. Auch deutsche Staatsangehörige waren bereits betroffen. In ganz Afghanistan, auch in den Städten sowie in der Hauptstadt Kabul, besteht für Deutsche ein hohes Risiko, Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens zu werden. Allen Deutschen vor Ort wird zu größtmöglicher Vorsicht geraten. Es wird insbesondere davor gewarnt, an ungesicherten Orten zu übernachten.
Überlandfahrten
Von Überlandfahrten wird dringend abgeraten. Wo solche zwingend stattfinden müssen, sollten sie auch in vergleichsweise ruhigeren Landesteilen nur im Konvoi, nach Möglichkeit bewacht und mit professioneller Begleitung durchgeführt werden. Die Sicherheitslage auf der Strecke muss zeitnah zur Fahrt sorgfältig abgeklärt werden.
Minengefahr
Afghanistan ist seit vielen Jahren Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen und gilt als eines der Länder mit hoher Gefährdung durch Landminen. Wanderungen und Überlandfahrten, insbesondere abseits befestigter Straßen, können daher lebensgefährlich sein und sollten dringend unterbleiben. [... mehr]
Januar 2018
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

VES-Newsletter-Service

Newsletter an- / abmelden

Allgemeines

Auf dieser Website können Sie sich für den VES visa-express service®-Newsletter an- bzw. abmelden. In dem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Änderungen der Konsulate, Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie über spezielle Angebotsaktionen von VES.

Zum Schutz Ihrer E-Mail-Adresse müssen Sie nach der Anmeldung an den Newsletter in einer Bestätigungsmail einen Aktivierungslink anklicken. So wird verhindert, dass Dritte Ihre E-Mailadresse bei unserem Dienst missbräuchlich anmelden. Wenn der Bestätigungslink in der Aktivierungsmail nicht innerhalb von 48h angeklickt wird, wird Ihre E-Mail-Adresse automatisch wieder aus unserem Newsletter-System gelöscht.

Sie können den Empfang des Newsletters jederzeit beenden und Ihre Adresse aus unserem System wieder entfernen. Klicken Sie dazu am Ende eines empfangenem Newsletters einfach auf "Ich möchte keinen Newsletter mehr empfangen". Ihre E-Mail-Adresse wird nach einer kurzen Bestätigung vollständig aus unserem System entfernt.

Hinweis zum Datenschutz

Die hier erfassten E-Mail-Adressen werden nur und ausschließlich für den Versand des VES-Newsletters verwendet. Die Adressen werden niemals an Dritte weiter gegeben, verkauft oder für andere Zwecke verwendet.